Lass die Leute doch glauben was sie wollen, sie tuen doch niemanden weh! Oder?
Hier in Deutschland sollte es nicht so schlimm kommen wie zuletzt im Hospiz der „Missionarinnen der Nächstenliebe“. Dort wird Berichten zufolge kranken und sterbenden Menschen medizinische Versorgung vorenthalten damit der Patient sich in seinem Leiden mit Jesus vereint fühlt. (http://www.mutter-teresa.info/; http://hpd.de/node/10044)
Die erschütternden Berichte über die Zustände in deutschen Pflegeheimen sind allerdings besorgniserregend http://www.tagesschau.de/inland/pflege134.html. Ob es einen Unterschied zwischen Heimen in kirchlicher Trägerschaft und den restlichen gibt kann ich nicht abschließend bewerten. Aber ich kann von einem Erlebnis aus meiner Zeit als Zivildienstleistender im Krankenhaus berichten, das in kirchlicher Trägerschaft ist.
In den ersten Tagen als Zivi läuft man mit dem Pflegepersonal mit. Man schaut zu und lernt. Wie halte ich einen Menschen so das er nicht fallen kann. Wie reiche ich jemanden Essen. Wie überzeuge ich jemanden davon das er trinken muss. Was habe ich bei der Körperpflege zu beachten.
Man muss die praktischen Dinge lernen die ein Krankenpfleger in seiner langen Ausbildung von Grund auf lernt. Also hält man sich an die erfahrenen Schwestern die einem das wichtigste im Schnellkurs beibringen. Nur für die eine Station auf der man arbeiten wird.
In den ersten Tagen merkt man schnell das es ein harter Job ist. Krankenschwestern die in Ruhe einen Kaffee im Schwesternzimmer trinken sind die absolute Ausnahme. Eines der Klischees die sich hartnäckig halten.
Je länger man mit den Krankenschwestern arbeitet und je mehr man selber lernt desto mehr fallen einem die Unterschiede in den Arbeitsweisen auf. Besonders die Unterschiede bei den Ordensschwestern. Denn in dem besagten Krankenhaus gibt es Krankenpfleger und Ordensschwestern. Die Ordensschwestern sollten die gleiche Ausbildung haben wie die Krankenpfleger, aber das bezweifle ich nach meinem Dienst.
Besonders in Erinnerung ist mir eine Ordensschwester geblieben die auf meiner Station gearbeitet hat. Eines morgens habe ich gemeinsam mit Ihr in einem Patientenzimmer zwei älteren Herren bei der Körperpflege geholfen. Die beiden waren in einem Zustand den man am besten als Koma beschreiben kann. Bei solchen Patienten arbeitet man zumeist zu zweit um den Patienten im Bett bewegen zu können. Die besagte Schwester hatte in diesem Fall den Part des Waschenden übernommen und ich habe Ihr assistiert.
Als sie mit dem Oberkörper fertig war fing sie an zu kichern. Ich hab ihr schnell angemerkt das es Ihr peinlich ist den Mann im Intimbereich anzufassen. Und die Körperwäsche die sie dann dort durchgeführt hat ist nichtmal den Begriff „Katzenwäsche“ wert. Jeder halbwegs intelligente informierte Mensch weis wie wichtig die Intimpflege ist. Besonders wenn die betroffenen einen Dauerkatheter in der Harnröhre haben. Entzündungen dort sind nicht nur besonders schmerzhaft sondern ein wirkliche ernstzunehmendes Gesundheitsrisiko.
Wenn also katholische sexuell gestörte Nonnen unzureichende Arbeit leisten, weil ihr Glaube ihnen ein normales Verhältnis zum anderen Geschlecht nicht ermöglichen dann ist Glaube mit Sicherheit gefährlich und schädlich.












